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Historische Zentren von Berat und Gjirokastra


Berat und Gjirokastra gelten als seltene Beispiele für eine seltene architektonische Eigenart der Osmanische Periode. Berat, das in Zentralalbanien liegt, bezeugt die Koexistenz von Gemeinschaften mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Ausrichtungen über die Jahrhunderte. Die Schlossanlage, die massgeblich aus dem 13. Jh. stammt, wird im Volkmund auch "Kala" genannt.

Ihre Ursprünge reichen jedoch zurück bis ins 4. Jh. v. Chr. Das Areal rund um die Zitadelle weist viele byzantinische Kirchen auf, die in ihrer Mehrzahl ebenfalls aus dem 13. Jh. stammen. Mehrere Moscheen entstanden in der Osmanischen Periode, die 1417 begann.

Gjirokastra, die Stadt der Steine, im Tal des Flusses Drinos, in Südalbanien bietet eine Anzahl von zweistöckigen Häusern. Diese Bauform entstand hier im 17. Jh. Die Stadt konnte sich auch ihren Basar erhalten, eine Moschee aus dem 18. Jh. und zwei Kirchen aus der gleichen Zeit.

 

Ruinen von Butrint



Durch seine Verbindung zum Mittelmeer, lag Butrint schon zu Zeiten seiner Gründung an einen idealen Ort, um ein Handelszentrum zu errichten. Die Siedlung wurde entsprechend schnell ein stark frequentierter war Punkt entlang der historischen Handelsrouten. Während des 4. Jahrhunderts v. Chr. wurde. Butrint zu einem der wichtigsten See- und Handelszentren der antiken Welt. Durch seine Geschichte hindurch bewohnten nacheinander Griechen, Römer, Byzantiner und Venezianer diesen Ort. Die archäologische Stätte weist daher Strukturen und Überreste jeder dieser Perioden der städtischen Entwicklung des bedeutenden Handelshafens auf.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Butrint nicht systematisch ausgegraben. Heute ist die wieder entdeckte Stadt eine der größten Kulturlandschaften Albaniens und ein einmaliger Schatz des Landes. Man könnte die Stadt als einen Mikrokosmos der 3000-jährigen mediterranen Geschichte bezeichnen. Herausragende Denkmäler sind die Festung aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die die militärische Bedeutung der Stadt deutlich macht, dass Amphitheater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., welches die reiche Kultur widerspiegelt, von der einst das Leben in Butrint geprägt war.

Weiterhin sind die Mauern des Tempels erwähnenswert, der dem Asklepios, dem griechischen Gott der Medizin geweiht war. Als Konsequenz einer lang anhaltenden politischen Instabilität in dieser Region und des Fortschreitens der Küstennutzung durch die Einwohner in dieser Region, werden die Ruinen zunehmend bedrängt und die Kunstwerke der antiken Siedlung gefährdet.

 

Weltkulturerbe Albanien 




1992

K

Ruinen von Butrint

2005

K

Museumsstadt von Gjirokastra

 

 

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