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Wadi Al Hitan

Wadi al Hitan - Skelett   von Dorudon atrox - Weltkulturerbe - Ägypten


Daß sich im Wadi al-Hitan auf rund 8 qkm zahlreiche Fossilien erhalten konnten ist der großen Trockenheit in diesem Tal zuzuschreiben. Das wirklich Besondere an diesem Ort ist die Tatsache, dass es sich bei den Funden um ehemalige Meeresbewohner handelt, genauer Überreste einer frühen Unterordnung von Walen. Während des Eozäns lag hier der Tethys-Ozean. Nachdem sich das Gebiet gehoben hatte und das Meer verschwunden war und die Überreste der einstigen Meeresbewohner so Fossilien. Neben den versteinerten Skeletten von Walen, kann man auch Korallenreste, Muscheln und sogar versteinerte Pflanzenreste finden.


Damit die wertvollen Zeugnisse der Urgeschichte unseres Planeten nicht zerstört werden, wurde das gesamte Tal gesperrt und darf nur zu Fuß erkundet werden. Etwa 250 Walsklette wurden bisher entdeckt. Es handelt es sich dabei um Überreste der Gattung Basilosaurus (Königsechse) Mit den Fossilien im Wadi al-Hitan lässt sich die Abstammung der Wale von Landtieren nachweisen. Die hier gefundenen Fossilien zeigen Reste von Hinterbeinen, und weisen gleichzeitig eine an das Wasserleben angepasste Stromlinienform auf. Das Wadi-al-Hitan gestattet auf ganz einzigartige Weise einen Abschnitt der Evolution auf unserer Erde hautnah zu verfolgen.





(Bilderquelle auf dieser Seite: http://www.flickr.com/photos/ahron/213797914/ - Autor: Christoph Rohner - Diese Datei ist unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation lizensiert