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Vulkan

Immer da, wo geschmolzenes Gestein an die Oberfläche tritt, sprechen wir vom Vulkanismus. Die Materialanhäufungen, die Verformungen und die Auffaltungen, die mit diesem Ereignis einhergehen führen zur Bildung eines Vulkans.


Auch unter Wasser in den Ozeanen kann dieser Prozess stattfinden. Jahrtausende lang ergießt sich unterseeisch Magma aus einer Öffnung auf dem Meeresgrund und häuft mitunter unvorstellbare Mengen von Gestein auf. Dieses erscheint dann irgendwann an der Wasseroberfläche und bildet eine neue Insel. Viele der Inseln und Inselketten der Erde sind auf diese Weise über Jahrmillionen entstanden.


Das interessanteste Beispiel für diesen Vorgang ist das Auftauchen der Insel Surtsey am 14. November 1963 nur 30 km vor der Südküste Islands. Surtsey ist die jüngste Insel Europas und hatte zum Ende der Ausbrüche 1965 eine Höhe von 174 m. Vulkane werden in viele unterschiedliche Vulkantypen eingeteilt darunter Schildvulkane und Schichtvulkane.


Im flüssigen sowie im erkalteten Zustand unterscheidet man ebenso verschiedene Magmatypen, von denen der Basalt wohl der Bekannteste ist. Ereignisse, die mit einem Vulkanausbruch in Zusammenhang stehen sind für die ihn umgebende Natur und die Menschen lebensbedrohend. Nicht selten kommt es zu Schlammlawinen wie vor wenigen Jahren unter dem Vatnajökull in Island.


Noch weitaus gefährlicher und unberechenbarer sind Pyroklastische Ströme. Es handelt sich um Glutlawinen, denen alles zum Opfer fällt, was sie überrollen, so geschehen während der heftigen Ausbruchsphase des Vulkans Soufrière auf der Karibikinsel Montserrat.