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Das Tal von M'zab

Das Tal von M'zab - Algerien - Weltkulturerbe


Die Ibaditen, ein eigenständiger Zweig des Islams mit einer eigenen Rechtsschule und einer strengen Sichtweise der anderen islamischen Glaubensrichtungen gründeten jene 5 Städte, die man heute im Tal von M'Zab sehen kann. Die Mehrheit der Ibaditen lebt heute im Oman, wo sie rund dreiviertel der Bevölkerung ausmachen. Die Städte mit ihren Gärten sind eine Oase in der Sahara. Sie wurden zwischen dem 11. und 14. Jhd. gegründet und heissen: El Atteuf Bou, Noura, Ghardaïa, Beni Isguen und Melika.
Strenggläubige Muslime lebten einst hier und versuchten durch die Gründung ihrer Städte in einem Tal der Verfolgung ihrer Feinde zu entgehen. Jede Stadt verfügt über eine Moschee, deren auffälligstes merkmal das konisch geformte Minarett ist. Durch die Minarette, die zugleich als Wachtürme genutzt wurden, konnte man herannahende Feinde rechtzeitig erkennen und geeignete Massnahmen ergreifen.




(Bilderquelle auf dieser Seite: Autor: Joachim Himmeröder - Diese Datei wurde unter den Bedingungen der Creative Commons Namensnennung - Deutschland 2.0 lizensiert.