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Pflaume
Es gibt vier Arten von Pflaumen: die Pflaume, die Zwetschge, die Reneklode und die Mirabelle. Pflaume und Zwetschge werden oft miteinander verwechselt. Die Pflaume ist größer als die Zwetschge und ist rund, die Zwetschge hat spitze zulaufende Enden. Die Pflaume enthalten wenig Eiweiß oder Fett, etwas Carotin, die Vitamine Bi1,B2 und C. Reichlich Eisen, Kupfer und Zink machen sie ideal für die Stärkung der Knochen. Stoffe, die Anthozyane genannt werden, stärken die Abwehrkräfte und beugen Entzündungen und Infektionen vor. Besonders beliebt sind Trockenpflaumen, die die Verdauung massiv ankurbeln. Auch das Pflaumenmus, das oft mit Sternanis zubereitet wird und dann in Gläsern ein guter Brotaufstrich für den Winter ist, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Pflaume (Prunus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse. Man unterscheidet rund 2000 Sorten. Die Pflaume stammt aus dem Kaukasus, den Gebieten rund um das Kaspische Meer und aus Turkistan. Viele ihrer heutigen Arten sind orientalische Kreuzungen.
In Deutschland werden die rötlich-blauen bis violetten Pflaumen angebaut. Größter Pflaumenproduzent ist China, gefolgt von den USA, an dritter Stelle rangiert Deutschland, weiter Frankreich und Rumänien. Aus Italien, Algerien und Spanien kommen (gelbe oder rote Sorten. Die Saison deutscher Pflaumen reicht generell von Juli bis September. Die Sorten anderer europäischer Länder können noch bis in den Oktober geerntet werden. Die Trockenpflaumen kommen hauptsächlich aus Dalmatien und Kalifornien. Pflaumen sind sehr empfindliche Früchte und werden daher von Hand geerntet. Selbst bei kühler und sachgemäßer Lagerung sind sie nicht lange haltbar. Die auch bei uns bekannten Sorten heißen: Reneklode, Americano-Japonaise und President.

