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pazifischer Ozean

Pazifischen Ozean

Der Pazifischen Ozean oder auch kurz Pazifik genannt ist das größte der Weltmeere und wird von Asien und Australien im Westen, der Anteil des im Süden und dem amerikanischen Kontinent im Osten eingeschlossen. Insgesamt mit allen neben Meeren bedeckt er eine Fläche von 178,8 Millionen Quadratkilometern, das ist mehr als 1/3 der Erdoberfläche.


Der Name Pazifischer Ozean ist vom portugiesischen 'pacífico' (friedlich) abgeleitet. Ferdinand Magellan soll den Ozean so benannt haben, weil ihm 1521 die Winde bei seiner Weltumrundung auf diesem Meer wohlgesonnen waren. Als erster Europäer hatte der Spanier Vasco Nuñez de Balboa 1513 den Pazifik erreicht.


Am 1. September dieses Jahres begann Balboa mit 190 Soldaten den Fußmarsch durch den Dschungel Panamas, mit dem Ziel, das Land zu durchqueren. Er benötigte 25 Tage und erblickte am 25. September 1513, wie die Chronik berichtet, vormittags um 11:00 Uhr, als erster Europäer den Ozean, den er zunächst "mar del sur" (Südmeer) nannte und der späteren den Namen Pazifik tragen sollte.


Balboa zahlte einen hohen Preis für diese Entdeckung, denn nur 69 seiner Soldaten überlebten die Expedition. Im Pazifischen Ozean liegt die tiefste Stelle aller Meere: das Challenger-Tief im Marianengraben (11022 m).