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nebel

Nebel

Nebel ist eine Wolke, die sich nahe dem Erzboden befindet oder auf diesen aufliegt. Nebel entsteht dann, wenn sich warme und feuchte sehr bodennahe Luft abkühlt. Dann entstehen unzählige einer Wassertropfen, die den Nebel bilden. Hinzu kommt bereits verdunstetes also gasförmiges Wasser, das die Luft aufgenommen hat.


Der Unterschied zum Dunst besteht darin, dass man bei einer Sicht von weniger als 1 km von Nebel spricht, liegt die Sichtweite unter 4 km wird die für unsere Augen dann meist sichtbare Lufttrübung als Dunst bezeichnet.


Nebel entwickelt sich häufig am Abend oder in der Nacht. Die vornehmliche Jahreszeit, in der man mit Nebel rechnen kann, ist der Herbst. Die Tage können um diese Jahreszeit noch recht warm sein was die Bildung der bodennahen wärmeren Luftschicht ermöglicht, die Nächte hingegen sind meist schon empfindlich kalt, die Abkühlung am Abend erfolgt recht schnell, was den Boden auskühlt und die Bildung der Wassertropfen beschleunigt.


Nur an Stellen, wo diese Beziehungen erfüllt sind, kann Nebel entstehen. Ist dieser Nebel lokal begrenzt, bezeichnet man ihn auch als Nebelbank. Wenn die Luft vollständig gesättigt ist und im Winter die Intensität und die Länge der Sonneneinstrahlung nachlässt, kann sich Nebel während des gesamten Tages halten.


Ähnliches ist zu beobachten, wenn warme Luftmassen mit hoher Luftfeuchtigkeit auf kaltes Meerwasser treffen und sich die Luft dadurch ebenfalls abkühlt. Es entsteht Seenebel, der für die Schifffahrt durch modernste Technik zwar heute kaum noch ein Problem darstellt, in der Geschichte der Erde aber zu vielen Katastrophen auf den Ozeanen der Erde führte und zahllose Menschenleben gefordert hat. Nebel löst sich dann auf, wenn die Sonne intensiv genug hineinscheint, die Luft sich erwärmt und die Wassertröpfchen verdampfen können.