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Litschi oder Litchi (auch engl. Lychee)

Litschi - Früchte in Asien

Die meisten von uns probieren die Litschi oder auch Litchi das erste Mal in Form einer Süßspeise oder eines Nachtischs in einem China Restaurant. Das ist gar nicht so abwegig, denn der Litschibaum kommt aus Südchina und ist dort, eine seit langem kultivierte Baumart. Ebenso findet man die Bäume, wenn auch in weitaus geringerem Maße Lateinamerika, Australien, Neuseeland und sogar in Ostafrika. An das Fleisch der reifen Litschi gelangt man, indem man die Bilder und spröde Schale, die mit spitzen Erhebungen übersät ist entfernt. Je reifer die Frucht ist, umso leichter geht dies. Direkt darunter liegt die glasig-weiße Frucht, in der sich ein ungenießbarer Stein befindet. In weiten Teilen Asiens ist man die Frucht direkt aus der Hand.

In unseren Breiten sind die Früchte meistens entkernt, in Zucker gebrochen, eingelegt und in Dosen haltbar gemacht. Selbst dann schmecken sie noch vorzüglich, wenn auch dieser Geschmack mit dem der frischen Früchte nicht mithalten kann. Ideal sind Litschis als Dessert und für Backwaren geeignet. Auch Gelee und Eiscreme lassen sich aus der Litschi zubereiten. Als Trockenobst ist die Litschi bei uns weniger verbreitet, wird aber in Asien gerne zum Tee gereicht. In der chinesischen Medizin hat die Litschi eine nicht geringe Bedeutung. Ihren Wurzeln, der Baumrinde, den Blüten und Blättern sagt man heilende Wirkungen nach, die in der chinesischen Medizin seit rund 1000 Jahren immer wieder eingesetzt werden.

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