korallenriff
Korallenriff
Ein Korallenriff ist ein durch Polypen entstandenes Gebilde Ozean. Die Polypen benutzen Kalzium und Kohlendioxid, beide Substanzen befinden sich im Meerwasser, um ein Gerüst aus Kalk zu erstellen. Dazu gehen die Polypen mit Algen eine Symbiose ein ober die Alge des Kohlendioxyd nutzt um durch Fotosynthese Nährstoffe für sich und auch ihren Gast, den Polypen zu produzieren. So können über Jahrtausende hinweg Kalksteinsockel im Meer entstehen, die eines Tages knapp unter der Wasseroberfläche erscheinen und dann ein Gebilde von mit unter riesigem Ausmaß darstellen - ein Korallenriff. Das größte Beispiel auf der Erde ist das vor der australischen Ostküste liegende Great Barrier Reef mit einer Länge von über 2000 km.
Korallenriffe sind ein empfindliches Ökosystemen und Lebensraum für zahllose Tiere und Pflanzen, die mehr oder minder von der Gesundheit des Riffs abhängig sind. Schon kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung führen dazu, dass die Korallen krank werden oder gar absterben und mit ihnen ein Großteil des Lebens in und um das Riff.
Durch absenden des Meeresspiegels und anheben des Bodens entstehen Inseln und ganze Inselgruppen die man Atolle nennt. Die meisten Korallenriffe entstanden durch Steinkorallen, die meisten von ihnen brauchen, um ihr Riff zu bilden Wassertemperaturen von über 20° C.
Nur wenige können bei längerfristig niedrigeren Temperaturen überleben. Diese Riffe werden Tiefwasserriffe genannt. Man findet sie unter anderem unseren Breiten in einigen der norwegischen Fjorde. In den Tropen entstand im Laufe der Jahrtausende eine ungeahnte Vielfalt von Korallenriffen die man heute in mehrere Rifftypen unterteilen kann. Typische Beispiele für Riffe sind jene Roten Meer, rund um den Malediven, die Seychellen, entlang der ostaustralischen Küste und in der gesamten Südsee bis hinauf nach Hawaii.
