koelner dom
Der Kölner Dom - die Kathedrale Deutschlands
Der Kölner Dom gehört neben Schloss Neuschwanstein und der Wieskirche in Bayern zu den Wahrzeichen Deutschlands. Er hat eine unglaubliche Bauzeit von 632 Jahren hinter sich und ist die zweite Domkirche an dieser Stelle. Der Kölner Dom ist eine von 34 deutschen Weltkulturerbe-Stätten der UNSECO und die größte Kirche unseres Landes. In der Tat sind die statistischen Fakten Domes in jeder Hinsicht außergewöhnlich.

Der Kölner Dom war zwischen 1880 und 1884 das höchste Gebäude der Welt und auch heute noch ist der nach dem Ulmer Münster, dessen Turm 161,53 m hoch ist, die zweithöchste Kirche Europas und die dritthöchste der Welt.
Welchen Rang der Kölner Dom in der Auflistung der größten Kirchen der Welt einnimmt, ist nicht genau zu bestimmen, da für diese Feststellung unterschiedliche Kriterien herangezogen und miteinander verglichen werden müssen. Mit einer Gesamtfläche von 7.914 qm und einer Westfassade von 7.100 qm gehört der Kölner Dom aber sicher zu den größten Kirchen auf der Erde.

Bereits im 4. Jh. gab es an der Stelle des heutigen Doms einen Versammlungsraum. Es war die Zeit des heiligen Bischofs Maternus, der als der Gründer des Erzbistums Köln gilt. Im 4. Jh. wuchs eine erste Kirche an der Stelle des heutigen Doms bereits auf eine Länge von 40 m an, später sogar auf 130 m. Diese Anlage bestand bereits aus einer Taufkapelle, dem Versammlungsraum, einem Atrium und der Kirche. Der "alte Dom" entstand im 9. Jh. Er wurde am 27. September 873 geweiht und hatte im Wesentlichen den Grundriss der Vorgängerbauten. Im 10. Jh. kamen Erweiterungen hinzu, ein Seitenschiff im Süden und Norden, sodass der Dom fünfschiffig wurde. Um das Jahr 1200 besaß der Dom dann auch die Pfalzkapelle des Erzbischofs Heribert und eine Vorhalle im Süden.
Eines der größten Ereignisse des 12. Jhs. Für Köln und für das ganze Land war die Übertragung der Gebeine der Hl. Drei Könige in die Stadt. Damit rückte Köln wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit der damaligen Welt besaß man nun eine der wichtigsten Reliquien des Christentums. Am 23. Juli 1164 brachte der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel den Reliquien-Schatz von Mailand nach Köln und von nun an stieg die Zahl der Pilger, die in der Nähe der Gebeine beten wollten, stark und stetig an. So ist der Wunsch verständlich, einen neuen größeren Dom zu errichten.
Die Errichtung des "neuen Doms" erstreckt sich über zwei Bauphasen. Der Baubeginn des heutigen Kölner Doms war der 15. August 1248. Dombaumeisters Gerhard von Rile hatte die Pläne geliefert, nach denen zunächst gebaut wurde. Man baute im Stil der damaligen Zeit. Überall in Europa entstanden nun die großen gotischen Kathedralen. So wurde auch der Kölner Dom eine gotische Kirche. Genügend Baumaterial gab es unweit von Köln in der Region um Bonn. Hier befindet sich das Siebengebirge, dessen bekannteste Erhebungen der Drachenfels und der Petersberg sind. Man verwendete vor allem Trachyt vom Drachenfels für den Bau des Doms.

In dieser ersten Bauphase wurden bis 1311 die Fenster des Oberchores eingesetzt, Die Gesamtfläche der Chorfenster ist gewaltig und beträgt 1350 m². Sie sind damit einer der größten noch erhaltenen Glasmalerei-Zyklen des Mittelalters überhaupt. Der Chor war 1322 fertiggestellt und konnte am 27. September dieses Jahres geweiht werden. 1331 hatte man bereits das Fundament für das Langhaus ausgehoben.
1437 konnten Glocken in den halb fertigen Südturm eingehängt werden (Turmhöhe damals 58 Meter).
Ein so riesiges Bauvorhaben wie es eine gotische Kathedrale darstellt erstreckt sich über Jahrhunderte und da liegt es in der Natur der Sache, dass sich Zeitgeist und Geschmack der Menschen ändern und dass Zeiten der Not kommen. All diese Umstände dürften auch zu den Gründen gehört haben, die im Laufe des 15. Jhs. Nach und nach zur Einstellung der Bauarbeiten am Kölner Dom geführt haben. Dazu kam noch eine massive finanzielle Notlage und deutlich sinkende Pilgerzahlen. Der 5. Januar 1531 - die Bauarbeiten sind bereits eingestellt - ist noch mal ein großer Tag im Dom. Ferdinand I., der Bruder Kaiser Karl V. wir im Kölner Dom zum deutschen König gewählt.

300 Jahre lang bestimmte also die nun schon imposante Bauruine des Kölner Doms das Stadtbild der altehrwürdigen Stadt Köln. Und natürlich litt der Komplex unter zahlreichen Zerstörungen und Beschädigungen in dieser Zeit.
In der Zeit der französischen Besetzung des Rheinlandes kam es im November 1796 sogar zur Einstellung der Gottesdienste im Dom. Ein erster Lichtblick in der Baugeschichte des Kölner Doms nach den Jahrhunderten des Stillstands war die Rückkehr des Dreikönigen-Schreins am 4. Januar 1804. Die Säkularisation war über das Land gefegt und hatte zahlreiche Klöster und andere kirchliche Einrichtungen ihre Existenz gekostet.
Am 20. November 1814 forderte dann Joseph Görres, der katholische Publizist, im „Rheinischen Merkur“ den Weiterbau des Domes.
Mit diesem Datum beginnt die zweite Bauphase des Kölner Doms. Ein Grundstein wir am 4. September 1842 auch für diesen Bauabschnitt gelegt, dessen Pläne von Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner stammten, überings in Zusammenarbeit mit dem berühmten preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel.
1863 ist das Innere des Doms endlich vollendet. Das Fest zur Fertigstellung des Kölner Doms markiert das Ende eines einmaligen Bauprozesses, an dessen Ende sehr leicht auch der Verfall und die Vernichtung der Kathedrale hätten stehen können. Ein Glücksfall der Geschichte, dass Köln heute dieses Abbild des Himmels, wie man den Dom oftmals genannt hat, besitzt.
Ich beginne meinen Rundgang vor der Südfassade. Hier hat man imposante Blicke auf den Südturm, auf das Strebewerk der Langhaus-Südseite und das Langhaus an sich. Die beste Zeit der Fotografen für diesen Teil der Kirche ist der späte Vormittag. Dias Langhaus liegt nun komplett in der Sonne. Besonders imposant ist die südliche Querhausfassade mit ihrem Portal.
Am Römisch-Germanischen Museum vorbei nutze ich den Durchgang zwischen dem Dom und dem Museum, um zur Apsis zu gelangen. Hier kann man ganz unten noch den ursprünglichen Stein, den Drachenfelstrachyt sehen. Darüber 12 Engel mit Musikinstrumenten nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel. Das Kreuz auf dem Chor ist um 1300 entstanden und misst 8,35 m.
Mein nächstes Ziel ist das, jetzt am Vormittag im Schatten liegende Mittelportal der Nordfassade. Es entspricht dem Idealbild eines gotischen Portals. Unterhalb der Kreuzblume sieht man Christus mit vier Kirchenvätern. Die Arbeiten an dem Portal wurden von Peter Fuchs 1879/80 durchgeführt.

Nun betrete ich das Innere und stehe genau in der Vierung der Kirche, Links der hohe lichtdurchflutete Chorraum mit dem Fensterkranz der Apsis. Nach rechts schaut man in das Langschiff, das kein Ende zu nehmen schein, da es nur im oberen Teil nach Westen hin vom Licht eines Fensters erhellt wird. Der untere Teil oberhalb des Westportals verschwindet, wenn man sich mit den Augen noch nicht an die Lichtverhältnisse des Innenraums gewöhnt hat, im Dunkeln.
Im Langhaus des Mittelschiffs kann man besonders schön, die Symmetrie des Kölner Doms erfahren. Ich lege die Kamera auf den Boden und das Ergebnis ist ein Bild, das aussieht, als habe man Lineale angelegt.
Ich gehe bis ans Ende der Kirche zum Westportal und von hier aus eröffnet sich ein unglaublicher Fernblick durch das Langhaus. Der Betrachter hat den Eindruck viel mehr Länge zu sehen, als die rund 140 m die es in Wirklichkeit sind.
Ich wende mich nun nach rechts und gehe durch das südliche Langhaus-Seitenschiff und das südliche Querhaus. Auf diesem Weg wird einem die Unmöglichkeit bewusst, während eines Besuches, die Schätze des Kölner Domes zu sehen oder gar zu begreifen. Über 120 Kunstwerke sind es, die den Blick während des Rundgangs fesseln. Skulpturen, Bilder und zahlreicher Hochsarkophage von Erzbischöfen sind in der gesamten Kathedrale verteilt. Mich interessiert besonders das Grab von Erzbischof Reinald von Dassel. Zum einen war er Kanzler des Kaisers Friedrich Barbarossa, zum anderen brachte ihr die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln und damit die größte Reliquie in der Stadt.
Auf dem Weg dorthin lenkt eine junge Frau meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie steht mit einer kleinen Gruppe jüngerer Leute vor einem verhältnismäßig kleinen Hochgrab und erläutert dessen Bedeutung. Dass sie eine der zahlreichen autorisierten Dom Führerinnen ist, erkennt man an ihrem Namensschild. "Hier, meine Damen und Herren, einmal ein Grab, dass nicht das eines Erzbischofs ist… " sagt sie ihren Zuhörern und zeigt der rechten Hand auf das in der Tat etwas merkwürdig aussehende Grab.

Es handelt sich um die letzte Ruhestätte von Graf Gottfried IV.. von Arnsberg, deren in voller Ritterrüstung dargestellt ist und dessen Gesichtszüge auffallend real wirken. Im Unterschied zu allen umliegenden Hochgräbern trägt dieses ein halbrund gewölbtes Gitter über der Grabfigur. Die Diplomführerin erklärt, dass man sich nach dem Tod des Grafen genötigt sah, die Figur vor dem Zorn der enttäuschten Verwandten zu schützen. Graf Gottfried hatte nämlich seine gesamte Grafschaft nicht der bereits sehnsüchtig wartenden Verwandtschaft vermacht, sondern dem Erzstift Köln. Nun stand zu befürchten, dass sich zornige Familienmitglieder postum an ihrem eigensinnigen Verwandten rächen würden. Bis heute ist für die Stadt Arnsberg das Grab ein zusätzlicher Grund, den Dom zu besuchen und alljährlich am 29. September hier einen Kranz niederzulegen, um ihren wohltätigen Fürsten zu gedenken.
Ich setze meinen Weg durch die Kathedrale fort und erreiche rechter Hand die Marinekapelle. Auffälligstes Kunstwerk hier ist der Altar der Stadtpatrone. Kein Geringerer als der Rat der Stadt Köln gab 1445 diesen großen Flügelaltar in Auftrag, dessen Bildnisse von Stefan Lochner gemalt wurden. Hier lausche ich einer größeren Touristengruppe, die ihre Führung in englischer Sprache hört. Der bärtige Führer weiß über das, was man üblicherweise zu diesem Altar nachlesen kann, zu berichten, dass es sich bei dieser Dreikönigen-Darstellung um etwas Außergewöhnliches handelt. Und tatsächlich, es fehlt der in der Tradition überlieferte dunkelhäutige König. Stattdessen wird links neben der Muttergottes mit dem Kind ein älterer bärtiger König mit rotem Festgewand dargestellt, links neben Maria kniet ein jüngerer Mann in einem von Pelz umrandeten Königsmantel, der 3. König steht rechts hinter ihm bist ein junger, fast jugendlich wirkender Mann. Die Darstellung fällt in der Tat aus dem Rahmen, zeigt aber, wie viele Details Besonderheiten der Kölner Dom zu bieten hat.
Wendet man sich an dieser Stelle des Domrundgangs wieder den dem Langhaus zu, sieht man direkt in den Chorraum mit seinen riesigen gotischen Chorfenstern. Hier wird einem besonders die Höhe des Domes bewusst, die im Inneren 43,35 m beträgt.

Das wertvollste Einzelkunstwerk des Domes ist der Dreikönigen-Schrein, der in einer Glasvitrine in der Apsis steht. Der Schrein gehört zu den schönsten Goldschmiedearbeiten des Mittelalters. Die Figuren stammen von Nikolaus von Verdun und seinen Mitarbeitern, die das Kunstwerk bis 1225 folgende. Der Figurenschmuck des Schreins ist von ausgesuchter Feinheit und ein wahres Bildprogramm. Der Schrein wurde zwischen 1961 und 1974 nach den Beschädigungen der Zeiten wieder hergestellt.
Nun erreiche ich das Ende des Domes im Inneren, dass von der Dreikönigen-Kapelle abgeschlossen wird. Ursprünglich die Grabkapelle des Erzbischofs Konrad von Hochstaden, was sie bereits 1261 fertiggestellt. Nach der Verlegung des Erzbischofs Grabes sollte der Dreikönigen-Schrein hier aufgestellt werden, da das Langhaus in jener Zeit noch nicht fertig war. Heute befindet sich der Dreikönigenaltar in der Kapelle. Wie die ganze Kapelle ist auch der Altar im neomodischen Stil gehalten und entstand 1908. Die Madonna, die sogenannte Füssenicher Madonna, ist ein Werk des 13. Jhs.
Einen Blick wert ist auch der Chorumgang zwischen dem Dreikönigenschrein und der Dreikönigenkapelle. Noch einmal gemeinsamem Blick weit nach oben und in das Langhaus des Mittelschiffs werfen. Auch hier fällt mir die perfekte Symmetrie auf, die Baumeister geplant und ausgeführt haben.
Kapellen sich hier nebeneinander, bevor man den Apsisumgang wieder verlässt. Reiche ich die 1948 eingebaute Empore, auf der die große Orgel steht, wie 1948 von Johannes Gleis Oberbau in Bonn erbaut wurde. Der recht dunkle Raum erhält ein wenig Farbe durch die Gemälde auf der Emporen-Unterseite. Peter Hecker schuf sie 1964. Ich entdecke eine Darstellung der Muttergottes und Teile aus dem Magnificat und den heiligen Gregorius.
An dieser Stelle kann man linkerhand die Treppe hinunter gehen, um in die Krypta zu gelangen, in der sich auch die Grablege der Kölner Bischöfe befindet, wie eine Hinweistafel andeutet. Die Krypta entstand 1960 und verfügt über eine Stuckdecke, die ein Werk von Erlefried Hoppe ist. Die Namen bekannter Erzbischöfen des 19. und 20. Jhs. sind an den Wänden zu sehen. Die Bischöfe sind aber hinter dem Altar beigesetzt.

Für großes Aufsehen sorgte auch das neue Südquerhausfenster von Gerhard Richter, das ich nun im Blick habe. Am 25. August 2007 wurde es eingeweiht und ersetzte das farblose Fenster, das nach dem 2. Weltkrieg hier eingesetzt wurde. Es besteht aus 11.263 gleichgroßen pixelartigen Farbquadraten auf einer Fläche von 113 qm. Um zu verstehen, was der in Dresden geborene Künstler mit diesem Entwurf darstellt, höre ich noch einmal einer Domführerin zu. Diesmal eine ältere Dame - die mit ruhiger Stimme die Zuhörer fragt, wie sie das Fenster finden und ob es ihnen gefällt? Die meisten nicken zustimmend, auf die Frage allerdings, welches Thema dieses Fenster habe, tritt allseits Schweigen ein. Die Erläuterung der Führerin ist sehr einfach aber schlüssig: "Licht und Farbe, das ist das Thema, meine Damen und Herren!" Gerhard Richter ließ die Farbzusammenstellung des Fensters in einem Zufallsgenerator errechnen und legte danach noch selbst Hand an, erläutert die Führerin weiter. Der Entwurf selbst ist ein Geschenk des Künstlers, die Produktionskosten lagen bei rund 400.000 €. Dass fast jeder Besucher des Doms heute vor dem Fenster von Gerhard Richter stehen bleibt, hat einen triftigen Grund: Joachim Kardinal Meisner, der derzeitige Erzbischof von Köln, hatte Richter kritisiert und die Feststellung getroffen, dass Fenster passe besser in eine Moschee oder in ein Gebetshaus und damit einen öffentlichen Streit ausgelöst. Ich betrachte das Fenster nochmals, das heute, durch das einfallende Sonnenlicht seine rund 80 Farbtöne voll zur Geltung bringt und finde einen solchen Entwurf in einer Kathedrale, die sowieso aus jedem der 600 Jahre ihrer Bauzeit Kunst zeigt, mutig und meisterhaft zugleich.
Noch in Gedanken über den "Kölner Fensterstreit" bemerke ich mehrere duzend Menschen hinter mir. Vor dem Dreikönigen-Altar im nördlichen Querhaus steht die reich geschmückte Gnadenmadonna. Ihr weißes Gewand ist über und über mit Dankesgaben behangen. Uhren findet man da genauso wie vertrocknete Blumensträuße oder Kreuze, ja sogar Muscheln. Die Figur entstand im 18. Jh. Und vor ihr stehen zahllose Kerzenständer, denn kein Besucher des Doms geht, so hat man den Eindruck, wieder von hier weg, ohne in seinen Anliegen vor dem Gnadenbild eine Kerze angezündet zu haben. Ein guter alter Brauch in der katholischen Kirche und besonders im Rheinland. Nun gehe ich noch einmal ins Langhaus und durch das Mittelschiff zum Westportal. Denn vor dem Dom da pulsiert das Leben auf der Domplatte.

Die Westfassade mit dem Süd- und Nordturm ist ein Postkartenmotiv Deutschlands und die größte gotische Kirchenfassade der Welt. Sie entstand zwar maßgeblich im 19. Jh. also kurz vor der endgültigen Fertigstellung des Doms, ist aber ziemlich exakt nach den Plänen aus den Jahren 1280 bis 1300 ausgeführt worden. Sie ist also eine nahezu perfekte gotische Fassade mit all den Details und der Formenvielfalt, die diese Stilepoche auszeichnet.
Noch einmal richte ich meinen Blick auf den Südturm und betrachte mir die wuchtige Turmspitze genauer. Sie wirkt wuchtig und nicht so filigran wie der Fassadenschmuck der Westfassade. Das Langhaus wirkt von Außen betrachtet, nicht so hoch, wie im Inneren des Doms. Bleibt schließlich noch der Vierungsturm. Er ist 109 m hoch. Das reich verzierte Original ging aber, nicht zuletzt durch Kriegsschäden verloren, sodass der Turm sein heutiges Erscheinungsbild erhielt.
Nach fast 2 Stunden im und um den Kölner Dom steht für mich fest, dass diese Kathedrale zu den prächtigsten Kirchen der Welt zählt und darüber hinaus auch ein Spiegel europäischer Architektur auf dem europäischen Kontinent ist. Sie lohnt jeden Besuch und ist ein muss jeder Reise durch Deutschland.

















































