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Kenia - Lamu, Die Insel der Esel und der Schnitzkunst

In der Tat ist eine Reise nach Lamu, jenem Inselarchipel, der zu Kenia gehört und dessen Bewohner sich als die Nachfahren des legendären Seekapitäns bezeichnen, selbst im 21. Jhd. ein schwieriges Unterfangen und ein Blick zurück ins Mittelalter
Nur wenige Individualtouristen verirren sich hierher, vor die Nordostküste Kenias, wo die Hauptinsel Lamu und die Nachbarinseln Manda und Pate liegen. Ich lande mit dem Flugzeug, aus Mombasa kommend, auf dem Flugplatz von Manda und nehme die Diesel-Dhau hinüber nach Lamu. Am schönsten ist diese Fahrt in den frühen Morgenstunden, wenn das Licht noch nicht zu grell und die Gewässer rund um die Inseln voll mit Booten sind, die ihre Dreieckssegel in die aufgehende Sonne richten und an den Wind legen.
Ein Geheimtipp für Globetrotter und Aussteiger soll Lamu sein, das hatte ich gelesen, aber dieser Eindruck bestätigte sich zunächst nicht bei der Annäherung. Da fuhren ich vorbei an luxuriösen Villen und pompösen Landgütern und auch mehrere Hotels waren direkt an der Küste zu erkennen. Mir gegenüber in der Dhau saß eine Gruppe älterer Männer, die mir ausgemergelt erschienen und deren Alter ich nicht schätzen konnte. Sie trugen, bis auf einen, lange Kutten, den Khanzu, das traditionelle Kleidungsstück der Männer in dieser Region. Die ganze Zeit hatten wir uns immer mal angesehen, Blicke wechselten von hier nach dort, aber keiner hatte gewagt etwas zu sagen.
Nachdem ich nun begann die herannahende Küste der Hauptinsel zu fotografieren kam plötzlich ein sehr selbstbewusstes "Where`re you from?" von der anderen Holzpritsche herüber. "Do you like it?" setzte ein anderer nach. Natürlich mochte ich es und nachdem man erfahren hatte, dass ich aus dem fernen Deutschland kam, um Lamu zu besuchen, schlug die zaghafte Kontaktaufnahme in freudige Begrüßung und eine sehr lautstarke Konversation um. Man wusste mit grossen Gesten zu berichten, dass nicht nur zahlungskräftige Neubürger aus Südafrika in Lamu ihre Villen errichten sondern auch dass, der in Deutschland so gescholtene, Prinz Ernst August von Hannover hier ein Anwesen besitzt. Diese Tatsache bestätigte einmal mehr meinen Einruck, dass man selbst an so entlegenen Orten, wie Lamu, der Zivilisation des 21. Jhds. nicht mehr ganz und gar entfliehen kann.

Doch dann, schlagartig, änderte sich das Bild, je näher wir der Stadt kamen, umso uriger, einfacher, ja mittelalterlicher wurde es. Die Prachtbauten waren verschwunden, entlang der Uferpromenade gingen schwarz gekleidete Frauen mit schweren Lastballen auf dem Kopf, standen Fischer, die ihre Netze von den Resten des letzten Fanges reinigten und zogen Dutzende von freilaufenden Eseln ihre Bahnen. Die Architektur der Häuser änderte sich. Weiß war jetzt die dominierende Farbe, Strohdächer und Steinfassaden die von Holztüren unterbrochen wurden wechselten sich ab mit alten total verfallenen Gebäuden, denen man ansah, dass sie schon bessere Tage gehabt hatten.
Das war also das alte Lamu. So hatte ich es mir vorgestellt. Ich hing noch meinen Gedanken nach, da stiess man mich von der Seite an und einer meiner Mitreisenden deutete auf die Stelle, an der die Dhau anlegen würde. Die Hafenfront bietet ein fast romantisches Bild orientalischer Geschäftigkeit: Pendler und Händler, Kinder und verschleierte Frauen, Segel, Masten und Marktschreier. Wir hatten angelegt. Ich ging die kleine steinerne Treppe hinauf und stand direkt vor einem Holzschild mit der Aufschrift "UNESCO - Lamu - Stonetown - World Heretage 2001". Der historische Seehafen und die Altstadt Lamus sind Weltkulturerbe, da sich hier, wie nirgends sonst, europäische Einflüsse mit denen der Swaheli-Kultur vermischten und bis heute erhalten sind.
Direkt hinter der Holztafel befindet sich das Lamu-Museum. Das Gebäude war einst das Haus des britischen Distriktbeamten und zeigt viele interessante Exponate, darunter die Rekonstruktion eines traditionellen Swaheli-Hauses und Modelle verschiedener Dhaus und Kanus. Doch das Museum musste warten. Ich wollte keine Zeit mehr verlieren und ließ mich vom mittelalterlich-orientalischen Flair dieses Ortes begeistern. Die Insel hat rund 30 000 Einwohner aber man hat den Eindruck, als seien alle zur gleichen Zeit hier an der Pier des alten Hafens, so vielfältig sind die Einrücke.
Ich gehe nach rechts und schon wird mein Gang gestoppt. Eine ganze Herde Esel, voll beladen mit Steinen, die in Taschen auf beiden Seiten der Tiere herunterhängen, versperren den Weg. Nichts geht mehr! Aufgeregt gestikulieren zwei Männer, offensichtlich die Besitzer der Maultiere, miteinander. Auch wenn ich nichts verstehen kann - es geht wohl um die Klärung der Frage, wer Schuld an der Vermischung der beiden Eselkarawanen war.Autos gibt es auf Lamu nicht - fast nicht - die Polizei, das Krankenhaus und die Feuerwehr besitzen die einzigen Fahrzeuge auf der Insel. Doch die können nur entlang der Hafenstrasse fahren. In die engen Gassen der Stonetown kommt man damit sowieso nicht hinein. 4000 Esel, allein in der Stadt, sind die Transportmittel die die Güter, die von den Dhaus angelandet werden, zu den Bewohnern auf die Märkte bringen.
Ich trenne mich vom Lärm des "Eselstaus" und gehe weiter. Doch ein schriller und anhaltender Schrei lässt mich erneut anhalten. Diesmal klingt es so als wäre jemand dabei ein Tier zu quälen und so entschliesse ich mich dem Gejammer zu folgen. Es geht Richtung Wasser. Die Lösung ist eine Überraschung. Nicht ein Tierquäler war hier am Werk sondern ein fürsorglicher Eselbesitzer, der sein Maultier gezwungen hatte, in die Fluten des Meeres zu steigen und die Waschprozedur über sich ergehen zu lassen, was dem bockigen Tier hörbar missfiel.

Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Innenhof, dahinter ein unscheinbares Haus mit dem traditionellen Dach aus Palmwedeln. Und wieder sind da Esel. Gleich 20 von ihnen stehen ganz ruhig im Hof, fast wirken sie depressiv. Als ich schon weggehen will, sehe ich nach oben und kann nicht glauben was da zu lesen steht: "Einziges Eselkrankenhaus der Welt"! Also so etwas wie die Wartungsstation der Hauptverkehrmittel.
Von nun an wechseln in schneller Folge die Eindrücke und je weiter ich entlang der Pier gehe, und ich war erst 200 m gegangen, um so fremdartiger, pittoresker, orientalischer und aufregender werden die Erlebnisse und Begegnungen.
Eine schwarz gekleidete Frau, die ihr Kind stillt, mitten auf der Strasse und während sie ihren Weg fortsetzt. Ein Mann, offenbar ein Inder, der sich mit Räucherstäbchen in Richtung des offenen Ozeans gewendet hat, um sein Gebet zu verrichten.
So viel Fremdartiges auf nur 250 m Wegstrecke ist mir noch auf keiner meiner Reisen begegnet. Ich erinnere mich, was ich zu Hause, im gut geheizten Wohnzimmer des deutschen Winters, über die lange Geschichte Lamus gelesen habe.
Fremde kamen seit Jahrhunderten hierher. Lamu Town wurde als arabischer Handelsposten Mitte des 14. Jahrhunderts von omanischen Kaufleuten gegründet und verdankt seinen Wohlstand dem Handel mit Indien, den Völkern entlang der ostafrikanischen Küste und der arabischen Halbinsel. 1506 kamen die Portugiesen nach Ostafrika und hinterliessen ihre, bis heute spürbaren, Einflüsse. 1698 eroberten die Araber Lamu zurück und setzten die lange muslimische Tradition fort. Das 18. Jhd. bringt noch einmal eine Zeit der Hochblüte auf die Insel und die meisten der Gebäude in der Altstadt entstehen. 1895 wird Lamu Teil des von den Briten geführten Ostafrika-Protektorats und gerät danach etwas in Vergessenheit.
Sicher würde keiner mehr Notiz von Lamu und seinen Nachbarinseln nehmen, wäre es nicht bis heute ein Zentrum der Swaheli-Kultur, die die Sprache Kisuaheli sowie Schiffsbau und Kunsthandwerk an der Ostküste Afrikas von Somalia bis in den Süden Tansanias hervorbrachte. Historiker vermuten, dass Kisuaheli hier entstanden ist, die heutige Amtsprache in Kenia. Nirgendwo werde es reiner gesprochen als auf Lamu, sagt man. Auch für die Muslime ist diese kleine Stadt etwas Besonderes. 10 000 Pilger kommen einmal im Jahr hierher, um den Geburtstag des Propheten zu feiern, das wichtigste religiöse Fest ganz Ostafrikas. "Dreimal Lamu ist wie einmal Mekka", das ist der Grundsatz der Pilger, die sich die sehr teure Reise nach Saudi Arabien nicht leisten können und stattdessen nach Lamu kommen..
Lamu stand nie unter deutscher Herrschaft. Von November 1888 bis März 1891 hatte man versucht durch eine kaiserliche Poststation den Kontakt ins Deutsche Reich zu verbessern und zugleich mit dem, von den Herrschern Sansibars losgesagten Sultanat auf dem Festland, dem deutschen Protektorat Wituland, das zwischen 1885 und 1890 bestand.
Und wieder bin ich von Geschrei umgeben. Ein Junge mit einem Bayern-München-Trikot treibt eine Herde Ziegen vorbei, mit einem Stock peitscht er durch die Luft und ruft "jallah", was übersetzt soviel wie "geht schon" bedeutet, ein Ruf, der in der arabischen Sprache viele Bedeutungen hat.
Nun geht es links hinein in das verwirrende Geflecht von engen Gassen in der Altstadt. Es riecht moderig, denn unter mir ziehen sich Abwasserkanäle entlang, die schon von den Omani angelegt wurden und bis heute genutzt werden. Bei der schwülen Hitze und der stehenden Luft in den engen Gassen verschlägt es einem den Atem. Etwas verloren folge ich den Gassen ohne zu wissen wohin sie führen. Für einen Menschen des GPS-Zeitalters ist es ungewohnt, keinen Stadtplan vor sich zu haben, der einem sagen könnte, wo es lang geht. Und wieder schreit jemand. Diesmal ein junger Mann auf einem Esel, der in rasantem Tempo durch die Gasse reitet und jedem weit voraus klar macht, dass er nicht anzuhalten gedenkt. So bleibt mir nur, mich in einen der Häusereingänge zu flüchten, die sich immer wieder rechts und links auftun. Hier findet man eine Sitzgelegenheit in Form von Steinbänken und begegnet man auch den Menschen.
Nachdem die Gefahr vorüber ist, setzte ich meinen Spaziergang fort. Ganz besonders schön sind die Holzportale Lamus, die, ähnlich denen auf Sansibar, prachtvoll verziert und von Meisterhand gestaltet sind. Man unterscheidet zwei Stilrichtungen: die arabischen Portale und die meist farblich gefassten Indischen. Ornamente, Zierleisten, Blumen, Vögel und Blätter sind hier filigran ausgeführt und ein Blickfang für den Besucher.
Ein Schild macht mich neugierig. Ihm zu folgen verheisst eine interessante Sehenswürdigkeit. Das Swaheli-Haus-Museum wird da angekündigt. Zwei Gassen und drei Richtungswechsel weiter sehe ich, worum es sich handelt. Ein traditionelles Haus im Swaheli-Stil ist zum Museum umgestaltet worden und ein freundliches "jambo bwuana" klingt mir aus der halb geöffneten Holztür entgegen. Die Vorfreude nun in den inneren Lebensbereich der Leute in Stonetown blicken zu können wird jäh unterbrochen, als ich höre, welches Eintrittsgeld der Verwalter haben möchte, umgerechnet 7 Dollar pro Person! Später erfahre ich, dass mich der freundliche Mann nicht übers Ohr hauen wollte sondern dass die staatlichen Behörden diesen Betrag für ausländische Besucher festgesetzt haben, damit die hohen Kosten der Instandhaltung für das repräsentative Haus auch künftig gedeckt werden können. Mein Argwohn ist verflogen, denn zur Erhaltung des Weltkulturerbes Lamu bezahle ich gern diesen Betrag.
Ich betrete das aufgeräumt wirkende Haus vorbei an dem steinernen Brunnen. Durch einen Flur dessen Wände mit dutzenden von weiss getünchten Nischen gestaltet sind, gelange ich in einen Raum der als Kinderzimmer bezeichnet wird und in dem ein Bett mit einem Holzbaldachin steht. Klein aber fein, so kann man diese Wohnung beschreiben. Ich steige die Treppe hinauf und auf dem Dach erkenne ich sofort das Bild wieder, das man als das Postkartenmotiv der Stonetown bezeichnen könnte und das ich in den meisten Publikationen über den Archipel gesehen hatte. Hier sind die Geschlossenheit aber auch die Enge der Stadt deutlich zu erkennen, alles wirkt wie aus einem anderen Jahrhundert aber strahlt doch Grösse und eine Hauch von Reichtum aus, bis heute. Das muss kein schlechtes Leben gewesen sein, als der Oman hier das Sagen hatte.
Ich verlasse das Swaheli Haus und frage eine Frau mit mir vertrauten Gesichtszügen und heller Hautfarbe, nach dem Weg zum Markt. Meine in Englisch gestellte Frage wird in Deutsch beantwortet, verbunden mit der Gegenfrage, wie lange ich zu bleiben gedenke. "Eigentlich nur bis heute Abend, ich nehme die letzte Dhau", antworte ich und ernte einen ungläubigen Gesichtsausdruck.
Die Frau erzählt mir, dass sie seit 8 Jahren auf Lamu lebt, eine kleine Pension besitzt und im Übrigen das Leben hier, fern allen aktuellen Geschehens der Welt, nicht mehr missen möchte. Und natürlich solle ich mir meinen Entschluss, Lamu heute Abend wieder zu verlassen, noch einmal gründlich überlegen, in ihrer Pension ein günstiges Zimmer mieten und am nächsten Tag, die Insel erkunden. Die Visitenkarte in der Hand, verabschiedet sich die recht große und auffallend schlanke Frau und lässt mich zurück. Europa lässt auch in auf Lamu grüssen.
Immer mehr Leute drängen sich nun in den Gassen, immer mehr Esel. Es riecht immer stärker nach Gewürzen und nach Fleisch, dass unter freiem Himmel aufbewahrt wird. Diesen Geruch kenne ich. Ehe ich mich versehe stehe ich auf dem Hauptplatz direkt vor der alten Festung mit ihrem weithin sichtbaren Rundturm. In der portugiesischen Epoche des 16. Jhds. erlebte diese Anlage ihre Hochblüte, danach war sie immer wieder in kleine und größere kriegerisches Auseinandersetzungen verwickelt wurde aber nie zerstört. Der weitläufige Platz vor der Festung ist ein Treffpunkt vor allem für Männer, die die heissen Mittagsstunden nutzen, um sich im Schatten der Bäume des Platzes zu erfrischen und sich mit anderen auszutauschen.
Da schreit schon wieder einer! Diesmal kommt es aus dem Mund eines ungepflegten Mannes in einem langen Kittel, dessen ursprüngliche Farbe wohl weiß gewesen sein könnte. Mit verfilzten rötlich schimmernden Haaren gibt er auf einer kleinen Holzbühne seinen Unwillen über die ganze politische Situation in Afrika, in Kenia und vor allem im Zusammenhang mit der Handlungsweise der USA in fremden Ländern kund. Ich bleibe nur kurz stehen, denn zuviel Aufmerksamkeit würde ihn nur noch mehr angestacheln.
Direkt rechts sehe ich das Schild "Lamu Market" auf dem auch der Hinweis steht, dass die Markthallen mit deutscher Hilfe neu errichtet und im Beisein des Deutschen Botschafters in Dienst gestellt wurden. Ich habe schon viele tropische Märkte auf der Welt besucht, aber der Markt in Lamu unterscheidet sich deutlich von den anderen. Alles spielt sich hier auf engstem Raume ab. Die Waren türmen sich hoch auf, das Gefeilsche und das geschäftige Treiben wirken sehr konzentriert. Die Gerüche gegenwärtiger, die Menschen zum greifen nah.
Die Obst- und Gemüsestände lasse ich schnell hinter mir und verlasse das Marktgelände durch den Hinterausgang. Direkt daneben fallen mir zwei Duzend Ziegen auf, die in einem kleinen Durchlass vor der Markthalle stehen, in der Fleisch und Fisch angeboten wird. Ich denke mir nichts dabei und betrete die Halle. Der Geruch ist beißend und Ekel erregend. Die heiße und sehr feuchte Luft ist zum Schneiden dick und überall gibt es Fisch. Fisch in allen nur vorstellbaren Arten. Im hinteren Teil wird das Fleisch verkauft. Rind und eben Ziege. Die gerade frisch abgetrennten Ziegenköpfe liegen überall auf den Markttischen und werden als Delikatesse verkauft. Die Augen der Tiere sind noch offen und ich meine eine der Ziegen zu erkennen, die ich wenige Minuten zuvor noch draußen vor der Tür gesehen hatte. Jetzt ist klar, warum die Tiere dort in grosser Zahl standen. Hier werden sie geschlachtet - im Akkord wie es scheint. Ich bin schockiert über etwas, das hier zum alltäglichen Leben dazu gehört und das wir in unseren blitzblank geputzten Edelmetzgereien nicht mehr sehen und es darum vergessen haben.
Ich verlasse die Markthalle und stehe wieder an der Pier, die nur wenige Meter entfernt beginnt. Hier ist alles so wie am Morgen als ich ankam. Die Uhr zeigt 18 Uhr und mir, dass dieser interessante Reisetag vorüber ist. Eigentlich müsste ich Lamu verlassen, es soll nach Mombasa gehen. Doch das Angebot der freundlichen Europäerin, ihre Pension für eine Übernachtung zu nutzen, ist allzu verlockend. Ich habe mich entschieden. Ich bleibe. Vielleicht erlebe ich ja morgen noch ganz andere Dinge, fernab der Touristenrouten, zurückversetzt ins Mittelalter auf der Insel Lamu.












