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gletschersee

Gletschersee

Gletscher prägen als Relikte der letzen Eiszeit an vielen Orten die Landschaft unseres Planeten. So in Norwegen, Grönland, den Polarregionen, den Anden, den Alpen und in Neuseeland.


Viele dieser Gletscher verfügen über einen Gletschersee auch Gletscherrandsee genannt. Jeder Gletscher führt eine große Menge von Sedimenten und Geröll über lange Zeit, manchmal Jahrhunderte mit sich, die er entweder als Muräne vor sich herschiebt und die als Endmoräne vor der Gletscherkante liegen bleibt oder die als Geröll an den Seiten der Gletscherzunge abgelagert wird.


Bei einem Gletschersee handelt es sich um ein stehendes Gewässer, das dann entsteht, wenn die feinsten dieser Sedimente den Boden in den End- und Seitenmoränen verschließen, sodass Wasser nicht mehr abfließen kann und sich das Schmelz- und Regenwasser in dem Becken vor der Gletscherzunge ansammeln kann.


Diese Prozesse haben sich an vielen Stellen der Erde und in der Nähe vieler Gletscher in jüngster Zeit durch die ständige Erwärmung der Umgebung und den offensichtlich nachhaltigen Klimawandel beschleunigt und treten jetzt an Orten auf, wo man sie bisher nicht beobachten konnte. Es entstehen somit auch Gletscherseen in unseren Tagen.