geysir
Geysir
Alle Geysire der Erde erhielten ihren Namen nach dem großen Geysir auf Island. Für das im deutschen Sprachgebrauch verwendete Wort 'Geysir' können zwei Wörter aus der isländischen Sprache herangezogen werden: gjósa (ausbrechen) und geysa (wirbeln).
Ein Geysir ist eine geothermische Erscheinung in der Natur. In gewissen Abständen kommt es dabei zu einem Ausbruch, einer Eruption. Diese schleudert kleinste Erdpartikel, Wasser und Dampf duzende von Metern in die Luft.
Ein Geysir ist, gemessen an der Vielzahl der Vulkane auf der Erde, eine eher seltene Erscheinung. Denn es müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, bevor sie entstehen können. Ein Wasserreservoir muss sich über einer mit heißem Magma gefüllten Plume (Magmakammer) gebildet haben, zu der durch einen mit Wasser gefüllten Kanal direkter Zugang besteht. Zusätzlich muss eine Verengung zum Leitungssystem an die Erdoberfläche vorhanden sein.
Die bekanntesten Geysire sind die auf der Insel Island und im Yellowstone Nationalpark. Ebenso verfügt Neuseeland über Geysire auf seiner Nordinsel. Während der große Geysir auf Island nur noch alle 1-2 Tage eine Eruption zeigt (Tendenz wieder steigend), hat sich der Strokkur unweit des großen Geysirs mit Eruptionen alles 7-8 Minuten zu einem Touristenmagnet auf Island entwickelt.
