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Gebirge

Gebirge ist ein in sich zusammenhängendes Relief der Erdoberfläche, das sich aus der flacheren Umgebung erhebt, und ist durch den Gebirgsfuß gekennzeichnet. So oder ähnlich lauten die Definitionen, die in Lexika für den Begriff Gebirge gegeben werden. Gebirge sind jedoch die augenscheinlichsten Elemente, die die Landschaft und somit das Erscheinungsbild unseres Planeten prägen.


Hinter dem Begriff verbergen sich viele unterschiedliche Formen, die von einzelnen hügelartigen Erhebungen mit nur wenigen Hundert Metern Höhe über Bergansammlungen bis hin zu Gebirgsketten reichen. Gängige Begriffe, die diese Gebirgsformen beschreiben, sind das Mittelgebirge oder Hochgebirge. Die Grenze zwischen beiden liegt in Europa bei ca. 1500 m. Aber auch weniger bekannte Gebirgsformen wie Massengebirge, Kuppengebirge, Rumpfgebirge, decken Gebirge oder Bruchfaltengebirge sind in diesem Zusammenhang zu nennen.


Der längste oberirdische Gebirgszug der Erde sind die Anden. Rechnet man ihre Verlängerung nach Nordamerika bis hin nach Alaska hinzu, so entsteht mit der amerikanischen Kordillere eine Abfolge von Gebirgen die rund 15.000 km lang ist.


Auch unter Wasser setzen sich Gebirge fort und bilden ganze Gebirgszüge. Der bekannteste ist sicherlich der mittelatlantische Rücken, der den Atlantischen Ozean von Island im Norden bis weit in die südliche Hemisphäre hinein unterteilt. Auch an anderen Stellen des Globus gibt es ähnliche Erscheinungsformen und Ozeanrücken, auf deren höchsten Erhebungen, Inseln und Inselgruppen entstanden und oberirdisch wiederum beachtliche Höhen erreichen. In unseren Breiten gehören dazu die Insel Island, die Azoren und der 2277 m hohe Beerenberg auf der Insel Jan Mayen.