erdbeben
Erdbeben
Der Begriff bezeichnet Erderschütterungen unterschiedlicher Stärke. Erdbeben werden zu den Naturkatastrophen gezählt und zerstören Städte, Dörfer und ganze Regionen nachhaltig oder verändern sogar die Landschaft. In jüngster Zeit und vor allem durch den Tsunami im Jahre 2004 in Asien sind auch Seebeben wieder mehr ins Rampenlicht gerückt worden. Diese unterseeischen Erschütterungen können gewaltige Flutwellen auslösen, die sich entlang der Küsten der Ozeane dann entladen.
Die Stärke der Erdbeben wird in der sogenannten Richterskala eingeordnet, die nach oben hin offen ist und nach Charles Francis Richter, einem der Urheber der Skala benannt wurde. Der immense Schaden, den Erdbeben verursachen können hat dazu geführt, dass Wissenschaftler in aller Welt versuchen diese Ereignisse möglichst präzise vorherzusagen.
Das schwerste Erdbeben des 20. Jhs. fand am 22. Mai 1960 rund 700 km südlich von Santiago de Chile unweit des Ortes Valdivia in Chile statt und erreichte eine Stärke von 9,5 auf der Richterskala. Das Seebeben vom 26. Dezember 2004, das den verheerenden Tsunami in Asien auslöste, wurde mit 9,1 auf dieser Skala eingeordnet.
