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Eisberg

Ein Eisberg ist eine im Wasser treibende Eismasse, ein Eisstück, das von einem Gletscher oder vom Schelfeis abgebrochen ist und mit der vorherrschenden Strömung seinen Weg durch den Ozean fortsetzt. Die zunehmend stark kalbenden Gletscher in Grönland, allen voran der Gletscher im Eisfjord bei Ilulissat produzieren immer mehr Eisberge. In der Antarktis sind es Tafeleisberge, die sich vom Schelfeis lösen und Größen von bis zu 10000 qkm erreichen können. Diese ziehen dann Richtung Norden und schmelzen nach Jahren im immer wärmer werdenden Wasser schließlich ganz.

Eisberge in der Nordpolarregion ziehen Richtung Süden und tauchen nicht selten noch vor den Küsten Neufundlands und bis nach New York hin auf. Sie stellen, wie die Katastrophe des Ozeanriesen Titanic im Jahre 1912 gezeigt hat, für die Schifffahrt ein nicht unerhebliches Risiko dar, da nur rund 1/7tel der Eismasse des Eisberges aus dem Wasser ragt, der gesamte Rest befindet sich unter der Wasseroberfläche. Heutzutage hat sich dieses Risiko durch modernste Schifffahrttechnik auf ein Minimum reduziert. In Zukunft ist aufgrund der Erderwärmung mit immer mehr und immer größeren Eisbergen zu rechnen.