berg
Berg
Ab wann man von einem Berg sprechen kann, ist sehr umstritten. Auch die Frage, ob er als eigenständiger Berg zu gelten hat oder nur ein Nebengipfel eines anderen ist, ist von Laien nicht einfach oder gar nicht zu beantworten.
Vereinfacht gesagt sprechen wir von einem Berg, der eine Geländeform ist dann, wenn er sich deutlich von seiner Umgebung abhebt. Dieses Kriterium erfüllen die meisten Hügel nicht. Die Form der Berge ist so vielfältig wie das Erscheinungsbild unserer Erde selbst, denn Berge haben an diesem Erscheinungsbild einen maßgeblichen Anteil. Berge können spitz oder abgerundet sein, wie ein Horn aussehen oder aber eine völlig flache Gipfelregion mit einer erheblichen Fläche aufweisen. Bekanntestes Beispiel hierfür ist der Tafelberg in der südafrikanischen Stadt Kapstadt. Das Matterhorn gehört zu den Postkartenmotiven der Schweiz und gilt als schönster Vertreter der hornartigen Berge. Der Zuckerhut in Rio sowie der Corcovado sind kuppelartig und ebenfalls Wahreichen ihres Landes. Manche Berge sind in Wirklichkeit keine Berge, sondern scheinen nur so, wie z. B. der Uluru (Ayers Rock) in Australien. Hier handelt es sich um einen Monolithen.
Berge sind entweder vulkanischen Ursprungs oder werden durch die Verschiebung von Erdplatten (Plattentektonik) aufgefaltet. Solche Bergketten sind dann oftmals sehr hoch, wie z. B. die Anden oder der Himalaja. Auch die Alpen gehören zu diesen Faltengebirgen. Fehlt der Landschaft die Höhe oder sind die Hänge nicht besonders steil spricht man im Allgemeinen von Hügeln und einer Hügellandschaft.
