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Die nubischen Stätten von Abu Simbel bis Philae
Man darf es sicher eine Ironie nennen, dass Bauwerke, die in einer der trockensten Gegenden der Welt errichtet wurden, der Art von Wasser bedroht wurden, dass man sie zwischen 1963 und 1968 in einer einmaligen internationalen Gemeinschaftsaktion ab baute und an einem anderen Standort wieder errichtete. Nachdem man den Nil aufgestaut hatte entstand der rund 500 km lange Nassersee, in dessen Umgebung sich auch die berühmten Tempel von Abu Simbel und Philae befinden. Nachdem der Grundwasserspiegel rund um den Nassersee angestiegen war, waren die berühmten Bauwerke aus dem Alten Ägypten nachhaltig bedroht.
Um den Tempel von Abu Simbel um 180 m langeinwärts wieder aufbauen zu können, musste die Anlage in 1036 Blöcke zerlegt werden. Der heutige Standort liegt rund 64 m über dem alten Höhenniveau, was die Tempel nachhaltig vor den Wassern des Nassersees schützt. Im Laufe der Jahrtausende waren die beiden Tempel Ramses II. Mehr und mehr mit Sand bedeckt worden, bis sie 1813 von dem Schweizer Jean-Louis Burckardt wieder entdeckt und später von Giovanni Battista belzoni freigelegt wurden. Der große Tempel von Abu Simbel entstand ebenso wie der kleine Tempel zwischen 1279 und 1213 v. Chr. und ist der Gemahlin Ramses II., Nefertari sowie der Göttin Hathor von Ibschek geweiht. Weltberühmt sind die vier Monumentalstatuen Ramses II. in der Fassade des Haupttempels, von denen jede zwei und 20 m hoch ist. 60 m reicht der Tempel in den Fels, in dessen Inneren sich die dreistufige Halle, unterteilt durch je eine Reihe von Statuenpfeilern Ramses II. auf jeder Seite befindet und sechs Seitenkammern.
Das Allerheiligste im hinteren Teil der Anlage wird zweimal im Jahr von Sonnenlicht erreicht, um den 21. Oktober und den 21. Februar. Der kleine Tempel ragt nur 21 m tief in den Felsen hinein. Hier sind es sechs Pfeiler auf jeder Seite, die die Halle tragen, die Querhalle mit Nebenräumen und das Allerheiligste, die zu besichtigen sind.
Rund 280 km von Assuan entfernt, mitten in der nubischen Wüste, sind it den Tempel von Abu Simbel soll den jenes Pharao erhalten, der allgemein als der Pharao angesehen wird, in dessen Regentschaft der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten stattgefunden haben soll. Der Göttin Isis, die Schwester und zugleich Frau von uns Iris war es der Tempel von Philae geweiht.
Abu Simbel und Philae teilen das gleiche Schicksal. Auch der Tempel von Philae,der einst von den Ptolemäern erbaut wurde, musste den Wassern des Nassersees weichen und wurde zwischen 1977 und 1980 an einen sicheren Standort versetzt. Weithin sichtbar sind die Pylonen des Tempels, durch die der Besucher heutzutage gehen, wie einst die Mönche, die hier ihren Dienst zur Ehre der Götter verrichteten. Weitere Besonderheiten der Anlage sind der Kiosk des Kaisers Augustus mit seinen 14 Säulen, der kleine Tempel des Hathor, der große Säulenhof und das Hadrianstor
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