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Birne
Die Birne ist weltweit verbreitet und entsprechend beliebt. Auch in unseren Breiten gibt es sie in vielen Sorten und ähnlich dem Apfel, kann die Birne bei richtiger Lagerung längere Zeit aufbewahren. Dazu müssen die Früchte allerdings frühreif geerntet werden, da sie noch nachreifen und danach, im Gegensatz zum Apfel schneller faulen. Die Birne gehört zu den Kernobstgewächsen. Ob Birne-Helene oder Alexander Birne ob Williams-Christ oder Gute Luise, Birnen gibt es in ungefähr 5000 Sorten, die in unseren Breiten kultiviert sind und in Obstplantagen in grossen mengen angebaut werden. Die Birne enthält die Vidamine A, B, C sowie Zink, Schwefel, Eisen und Kupfer und viele weitere Mineralstoffe. Birnen sind, je nach Sorte, säureärmer als Äpfel und daher für viel Menschen leichter verträglich. Und ähnlich dem Apfel, haben Birnen positive Auswirkung auf das Verdauungssytsem. Sie beugen Verdauungsstörungen vor oder helfen diese zu beseitigen. Bereits in der Antike bei Homer wird von Birnen berichtet.
Waren es damals nur wenige Sorten, so lassen sich im Laufe der Jahrhunderte in Europa immer mehr Birnenarten nachweisen und die Versuche, die Bäume zu kultiviern brachten immer neue Sorten hervor. Beim kauf im Supermarkt sollte man darauf achten, daß die Birnen noch fest sind. Früchte, die bereits Druckstellen besitzen, faulen sehr schnell und verderben. Zu Hause sollte man sie kühl und dunkel lagern. Zu den Exoten unter den Birnen gehört die Nashi-Birne, die aus Asien kommt. Ich habe sie in Vietnam und Kambodscha viele Male gegessen und fand sie extrem saftig und schmackhaft. Das Fleisch ist bissfester, der Geschmack wahrlich exotisch und die Birne ansich etwas süsser als unsere Sorten.

